Wanderfahrten

Der Kanu Club Limburg bietet Wanderfahrten für Groß und Klein.

 

Die Fahrten variieren zwischen Tagestouren, mehrtägigen Wanderfahrten und gemütlichen Ferienfahrten. Zum Wanderfahren gehören auch wassertechnische und sportliche Herausforderungen, die Bewältigung von Hindernissen, Zelten auf ausgesuchten Zeltplätzen und bei anderen Kanuvereinen, das Erleben von interessanter Kultur und Sehenswürdigkeiten.

 

Somit zählen unsere Wanderfahrten zu unseren schönsten Erlebnissen. Hier kann man Gemeinschaft erleben, Kontakte knüpfen, von erfahren Kanuwanderern lernen und natürlich viel Spaß haben!

 


Wanderfahrten bedeutet nicht nur Kajak oder Kanadier zu fahren, sondern auch Fahrradtouren, Inliner fahren und auch Wanderungen gehören dazu.


Kanusport ist eine Möglichkeit, die Schönheiten der Natur unmittelbar und aus einer anderen Perspektive zu erleben, abseits von Lärm und Verkehr die Natur zu genießen und mit Kajak oder Kanadier nahe und ferne Flüsse und Seen zu erkunden, vielleicht sogar mit Freunden gemeinsam Lagerfeuerromantik zu erleben.

Jedes Jahr findet der Wettbewerb um das Wanderfahrerabzeichen statt. Dafür müssen bestimmte, durch den DKV festgelegte Bedingungen erfüllt werden. Hierbei geht es nicht nur um Kilometerleistung sondern auch um den Nachweis von kanusportlichen Qualifikationen.


Unter Termine finden Sie unsere ausgeschrieben Wanderfahrten und die dazugehörigen Ansprechpartner.


 

Zu einer kleinen aber feinen Gepäckfahrt starteten Andreas Alberstadt, Eberhard Schütz und Detlef Wehle Ende August frühmorgens mit beladenem Hänger Richtung Bad Hersfeld. Start war unterhalb des Wehres in Bad Hersfeld, der Hänger nebst Auto war schnell ans Ziel gebracht, gegen 13 Uhr ginbg es bei strahlendem Sonnenschein auf die schmale Fulda, bei einem Pegel von 193 cm, an den wir bei häufigerem Bodenkontakt während der beiden Fahrtentage noch denken sollten…

 

Anfangs noch enger sich dahinwindend, mit viel Uferbewuchs gleiten wir dahin, ab und zu eine Stromschnelle, mit gelegentlichem Bodenkontakt und nach einiger Zeit hatte jeder der drei Kanuten seine Treidelerfahrungen absolviert… Im Verlauf der Fahrt weitet sich das Tal und die Strasse, die anfangs recht lärmend unsere Fahrt begleitet, weicht zurück und wir geniessen nun die Landschaft und die Ruhe.

 

 

Das erste und einzige Wehr in Mecklar ist schnell umtragen, kurz nach Mecklar beginnt die «Bundeswasserstrasse», die Begegnungen mit Schiffsverkehr hielten sich jedoch in engen Grenzen ( 😉 ). Kurz vor 17 Uhr war das Ziel in Rotenburg «Camping am Fluss» (www.camping-rof.de) erreicht, wo uns die unglaublich nette Ute erwartete, die sich sofort an unsere Voranmeldung erinnerte. Nach Aufbau der Zelte und Stärkung mit Kartoffelbratwürsten (wir hatten einen günstigen Zeitpunkt erwischt) ging es zum Erkundungsgang durch den Schlosspark in die Altstadt Rotenburg, der Abend klang mit einem Brauhausbier im Schlossgarten aus, die Müdigkeit machte sich bemerkbar und früh ging es in die Schlafsäcke.

 

 

 Am nächsten Morgen musste das Programm etwas angepasst werden, für Andreas war die Weiterfahrt aufgrund eines Hexenschusses früh am Morgen nicht möglich, trotzdem konnte er den Rücktransport des Hängers durchführen und ermöglichte Eberhard und Detlef die Weiterfahrt nach Melsungen. Diese Etappe war noch deutlich schöner als die am Vortag: eine breitere Fulda mit besseren Ausblicken, eine wunderschöne Naturlandschaft mit unzähligen Wassertieren (mehr als ein Dutzend Eisvögel wurden gesichtet) und deutlich mehr Ruhe und Stille als am Vortag. Die Krönung war eine andächtige Passage, bei der wir ohne Geräusche zu machen, nebeneinander dahinglitten und die Natur genossen. Auf halber Strecke wurde am Wehr in Neumorschen Mittagspause gemacht, kurz vor Melsungen erlaubten wir uns am Campingplatz in Beiseförth zusätzlich noch eine kurze Rast bei Kaffee und Kuchen (also war es eigentlich eine Kaffeefahrt…). In Melsungen erwartete uns Andreas und nach einem kurzem gemeinsamen Kaffeeklatsch ( 😉 ) ging es zurück nach Hause.

 

Fazit: Tolles Team, tolle Fahrt, bestes Wetter, Natur pur, etwas getrübt durch die Hexe…

 

… und auf der Fahrt wurde das Konzept für eine optimierte Fuldafahrt entwickelt, welches sehr wahrscheinlich in einem der nächsten Jahresprogramme auftauchen wird.

 

Bericht: Detlef Wehle


 

Die Sommertour ging diesmal nach Celle.

Von hier konnten wir die Lachte, Örtze und Aller befahren.

 

 

Der Wasserstand war allerdings so grenzwertig, dass wir z.B. die Fuhse nicht befahren konnten. Die Lachte machte ihren Namen alle Ehre und wie auf den Bildern zu sehen, gab es einige Herausforderungen, die es zu bewältigen galt.

 

 

 

Neben den Paddeltouren genossen wir die Fachwerk-Altstadt, die Besichtigung des Niedersächsischen Landespferdegestüt Celle, das Schloss, den Französische Garten und unternahmen eine Fahrradtour nach Wienhause ins Kloster und einige  machten eine Tour in die Lüneburger Heide. Es gab auch wieder die legendäre Gemüsesuppe über dem Lagerfeuer und Besuche in den tollen Restaurants der Stadt.

 

Berichht: Rolf Brilatus


 

Am Sonntag, 24. Februar, fanden sich Heike Schlegel, Rainer Junghans-Göbel, Eberhard Schütz, Stefan Siefert-Gäde, Stefan Wiesner und die beiden Detlefs (Knopp und Wehle) am Kanuclub ein.
Die Boote waren zügig aufgeladen und nach einer bereits sonnigen Fahrt durch den schönen Westerwald war bald die Einsatzstelle, kurz unterhalb der Strassenbrücke zwischen Dreisel und Dattenfeld erreicht.

Nach dem üblichen Umsetzen der Autos (man kann prinzipiell auch die parallel zur Sieg verlaufende Bahnlinie benutzen) ging es zu Acht auf die Sieg (ein befreundeter Paddler, Hansjörg Federmann aus Hattingen, war noch zu uns gestossen).

 Wir genossen eine wunderschöne Flusslandschaft, glasklares Wasser lud immer wieder zum Herunterschauen ein, ab und zu ein schöner Schwall (aber ein Stück weit entfernt von Wildwasser…). Jedoch konnte man in den flacheren Stellen und natürlich besonders in den Schwallstrecken «Wasser lesen» üben, die Sieg hatte Niedrigwasser (der Mindestpegel für eine Befahrung in Betzdorf von 55 cm war um 4 cm überschritten) und der Ehrgeiz bestand natürlich darin, Grundberührungen zu vermeiden, die spiegelnde Wasseroberfläche machte das «Lesen» aber nicht immer einfach (aber besser so, als kein Sonnenschein).

Eine sportliche Abwechslung kam nach kurzer Fahrt in Dattenfeld in Gestalt eines Schrägwehres (ca. 1.5 m Höhe), welches von einem Teil der Gruppe links über Gummimatten befahren wurde, der andere Teil der Gruppe fuhr das Wehr nach «Vorfahrt» durch Stefan Siefert, im Wehrauslauf wollte noch ein grösserer Stein umschifft werden, aber auch dies klappte, so dass wir dieses Hindernis ohne einen  Eintrag für den Kenterstiefelabend bewältigen konnten…

 

Nach ziemlich genau der Hälfte der Fahrtstrecke wurde bei herrlichem Sonnenschein und im übrigen frühlingshaften Temperaturen, gefühlt waren es 16°, in Herrchen eine Rast eingelegt. Gut gestärkt und versorgt mit zahlreichen «Extras» in Form von Waffeln und Schokolade von den lieben MitpaddlerInnen ging es weiter, ab und an Abwechslung durch eine Schwallstrecke, auch Kehrwasserfahren konnte wie angekündigt geübt werden (wobei die «Wildwasserstufe» einmütig auf max 0,5 festgelegt wurde…).

Das Kraftwerk Unkelmühle kündigte sich an: Staupaddeln war angesagt, nach einer Treidelpassage in einer Betonrinne auf der linken Wehrseite ging es auf die letzten 5 km – jetzt wieder flotter und mit einigen schönen Schwallstrecken.

An der Ausstiegsstelle in Eitorf wurden wir von einem weiteren schönen Schwall verabschiedet, ein wunderschöner Fahrtentag war (fast) zu Ende:

Nach Beladen der Autos und der Rückfahrt zur Einsatzstelle fand als krönender Abschluss der frühlingshaften Fahrt noch ein Kaffee- und Kuchenklatsch im «Blumen Café» in Dattenfeld statt, entdeckt durch Heike auf der Rückfahrt: eine klare Empfehlung.

 

 

Fazit: tolle Fahrt, tolles Wetter, tolle Gruppe – … und tiefenentspannt nach Hause gefahren.

Autor: Detlef Wehle


 

Wir, Christel und Eberhard, Andreas A. und Jutta D., Michael und Heike K., Heike R., Horst, Silke, Sebastian, Isabel, Luise, Gudrun, Ursel, Jürgen und ich, Jutta H. haben am Fronleichnamswochenende unser Domizil auf dem Campingplatz Altschmiede bei Bollendorf aufgeschlagen, direkt am Fluss !!!

 

 

 

Die Sauer (in Luxemburg Sure ) ist sehr windungsreich und schlängelt sich auf 173 km durch Belgien, Luxemburg und Deutschland. Sie entspringt in den belg. Ardennen und mündet bei Wasserbillig in die Mosel.

 Ausgangspunkt für unsere erste Tour am Ankunftstag war Wallendorf ( hier mündet die Our in die Sauer ).  Bei flotter Strömung und reichlich Sommerwetter paddelten wir 10 km zu unserem Ziel und Platz Camping Altschmiede.

 

 

 

Für unsere zweite Tour am Freitag haben wir direkt am Platz vor unseren Zelten eingesetzt. Wieder mit schneller Strömung – mit ein paar steinigen Passagen und kleinen Felsen die manchmal rechtzeitig zu sehen waren und manchmal nicht...... Gekentert ist niemand, aber kurzes Aussteigen, Boot schieben und wieder einsteigen war dann schon mal nötig. Nach 10 km war Echternach erreicht, die älteste Stadt Luxemburgs. Nach reichlich Kaffee – Eis – Kuchen – Stärkung auf dem alten Marktplatz und einem kleinen Stadtrundgang ging es wieder aufs Wasser, nach Minden, wo wir für den Rücktransport 2 Autos und den Anhänger bereitgestellt hatten. Hier in Minden mündet die Prüm, die zum paddeln diesmal zu wenig Wasser hatte, in die Sauer.

 

 

 

Unsere letzte Paddeltour an diesem hochsommerlichen Wochenende führte uns von der Einsatzstelle in Bettendorf ( Luxemburg, nahe Diekirch ) über 15 km zu unserem Campingplatz bei Bollendorf. Nach einer zunächst etwas zähen Etappe, hier zeigte sich die Sauer von ihrer eher trägen Seite, gelangten wir an ein Wehr, das weder zum Befahren einlud, noch gab es die im Flussführer angekündigte Rutsche, auf die sich ja schon einige gefreut hatten, mal mehr mal weniger. Weiter mussten wir ja irgendwie kommen und so hieß es nach reichlichem abwägen, dann doch lieber ein paar Meter zurück paddeln, alle aussteigen und unter dankenswertem Einsatz von Horst wurden alle Boote eine glitschige Böschung heruntergeschoben bevor es auf dem Wasser weitergehen konnte. 10 km später war dann Wallendorf erreicht und von hier aus bis zum Campingplatz bei  Bollendorf ging es dann wieder durch spritzige Stromschnellen erfrischend flott voran.

Unser Nachwuchs, Isabel und Luise habe diese insgesamt 15 km lange Strecke zusammen mit ihren Eltern im Canadier tapfer und mutig bewältigt. Isabel sogar schon mit eigenem Paddel ! 

 

 

 

Jede Tour hat uns trotz der großen Hitze sehr sehr hungrig gemacht  und so war die Freude am Abend über gemeinsames grillen mit verschiedenen Beilagen und einer zusammengetragenen Weinauswahl immer sehr groß.

 Der Campingplatz Altschmiede war, obwohl stark frequentiert, eine gute Wahl da man Kanutouren direkt von hier aus starten bzw. beenden kann und so Autofahrten reduzieren konnte. Und wer mehr Zeit dort verbringt ist unmittelbar am Sauerradweg, z.B. 10 km nach Echternach. Wer wandern möchte findet ganz in der Nähe das Wandergebiet Müllerthal mit seinen wuchtigen Felswänden, Schluchten und Höhlen.

 Bericht : Jutta Hörnig


 

Anpaddeln  von Villmar nach Limburg

Am 22.4. hieß es wieder „ANPADDELN“ beim KC-Limburg. Und somit eröffneten wir die Saison 2018.

Pünktlich um 10 Uhr trafen wir uns am Bootshaus um die Boote laden. (1 Großkanadier und 1 Kajak). Glücklicherweise konnten wir Rolf wieder mobilisieren uns bei der Ankunft mit einem lecker Essen zu empfangen. Aber erstmal mussten wir uns das verdienen bzw. erpaddeln!!!

Um 10:30 fuhren wir dann nach Villmar, wo uns schon Gregor und Jutta empfingen.

Bild: Will Eberhard und seine Frau vielleicht ohne uns weg?

Nun ging es um die Platzreservierung. Wie man sieht, sucht hier doch noch der ein oder andere ein Zuhause J

Aber jeder ist fündig geworden und so konnte es auch schon los gehen.

Was wäre eine Paddeltour auf der Lahn bei herrlichstem Wetter und heißen Temperaturen, ohne eine Zwischenrast. Und so entschlossen wir uns nachdem wir die erste Schleuse passiert hatten in Runkel an der Eisdiele halt zu machen.

 

 

 

 Völlig erschöpft erreichten wir mit letzten Kräften Runkel.

Hier wurden wir dann für unsere Mühen belohnt. Gestärkt ging es dann auch schon weiter zum Endspurt.

Vorher mussten wir noch die Schleuse in Runkel passieren.

Währenddessen erzählte Gregor noch einen Schwank aus der Jugend, und Detlef und ich schwitzten in der brühenden Hitze.

Nun war es aber mit dem ausruhen vorbei. Jetzt hieß es paddeln was das Zeug hält, damit wir pünktlich um 14 Uhr in Limburg anlanden.

 

 

Glücklich und Zufrieden, kamen wir pünktlich in Limburg an, wo uns Rolf schon mit einem köstlichen Mahl begrüßte.

 

 

 

 

 

Und so ging ein wunderschöner Tag vorbei.

Ein herzlichen Dank an Sebastian, der die Tour organisierte und führte.

 Text: Peter Trost

 


 

 

 

 

 

 

 

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