Das Jahr 2020 war für uns als Verein kein leichtes Jahr. Uns haben permanente Unsicherheit, der Ausfall von vielen Veranstaltungen und Ausfahrten sowie sich ständig ändernde Regeln im Umgang mit der Pandemie verfolgt. Planungssicherheit war einfach nicht möglich und wir mussten als Vorstand lernen, mit Videokonferenzen zu kommunizieren und versuchen, den KCL digital zu organisieren. Besonders hart hat uns dann zum Herbstanfang die Absage für das Schwimmbadtraining getroffen. Ein Event, das – trotz der eher unmenschlichen Zeit um acht Uhr morgens an jedem Samstag – vielen von uns sehr viel bedeutet und zu einem richtigen Ritual geworden ist. Die Möglichkeit zu trainieren, die Eskimorolle zu lernen oder zu verbessern, zu schwimmen, spielen oder einfach mal wieder mit anderen Menschen zu reden gehört für viele von uns einfach zum Wochenende dazu.

 

Wir haben es dennoch gemeinsam geschafft, vieles auf die Beine zu stellen. Trotz strenger und sich ständig ändernder Vorschriften hat im Sommer nahezu ohne Unterbrechung das regelmäßige Training stattgefunden. Viele erfahrene Helfer haben es möglich gemacht, in 17 Kleingruppen an sechs Tagen in der Woche ein Training anzubieten, welches auch sehr gut von Euch angenommen wurde. Während andere Kanu-Vereine ihre Bootshäuser abschlossen, wurde bei uns trainiert, gepaddelt und geschult. Es fanden Kanu, Kajak und SUP Anfängerkurse statt. Viele Kanuten haben mal die Stand-Up Boards ausprobiert und unsere Pinkies haben sich mit unseren Kanadiern auseinandergesetzt. Die Freestyler haben ununterbrochen bis in den Dezember hinein trainiert.

 

Auch bei den Arbeitseinsätzen mussten wir Abstriche machen. Wo sonst etwa 25 Personen im Einsatz waren, musste im letzten Jahr der Einsatz im Frühjahr komplett ausfallen. Dennoch war unser Gelände und das Bootshaus das ganze Jahr über in gutem Zustand, denn die erforderlichen Arbeiten wurden einfach unaufgefordert von vielen von Euch im Laufe des Jahres allein oder zu zweit nebenher durchgeführt. Der Rasen war stets gemäht, die Garagen gestrichen, alte Boote entsorgt, aufgeräumt, das Carport fertig gestellt, Beete bearbeitet und vieles, vieles mehr.

 

Der Einsatz im Herbst wurde in Kleingruppen von fünf Personen durchgeführt, die das Gelände für den Winter fertig gemacht, alle Dächer von Laub befreit, alle Bäume und Büsche beschnitten, die Balken am Bootshaus gestrichen, die Farbe am Bootshaus ausgebessert, wieder die Beete bearbeitet und auch hier vieles, vieles mehr erledigt haben.

 

Für all dieses möchte ich Euch allen an dieser Stelle für Eure Mitarbeit, Hilfe, Unterstützung, Euer Engagement, Eure Geduld und Euer Verständnis im Namen des ganzen Vorstandes aufrichtigen Dank aussprechen.

 

Danke schön!


 

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