| Schlammwanderung neben der oberen Weil |
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| Geschrieben von: Detlef Knopp |
| Montag, den 01. März 2010 um 14:55 Uhr |
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Bei dem guten Wasserstand juckt es… So zwängten wir (Alexander Acht, Horst Frankenfeld, Detlef Knopp, Martin Kröger, Holger Lenz, Veith Nelle und Thomas Zimmermann) uns trotz angekündigten Sturmböen in unsere Neos (meiner ist im Winter arg eingelaufen)… Von unserer Einstiegsstelle aus sah die Weil wirklich flott aus! Weil wir zu Recht befürchteten, dass die Kehrwasser klein und eher selten wären, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Schon nach einigen hundert Metern mussten wir eine Stelle gebührend besichtigen und sicherten uns gegenseitig ab. So weit, so gut. Aber dann! Immer wieder zwangen uns umgestürzte Bäume und verkeiltes Treibholz zu Landausflügen. Nur war das Land nicht fest, sondern zutiefst verschlammt… Manchmal versanken wir bis zu den Waden im Schlick. Wir zählten bald nicht mehr, wie oft wir ein- und aussteigen mussten, zu viele Bäume und Äste waren im Winter in den Bach gefallen. Wir trugen und zogen immer wieder unsere Boote durch den Schlamm. Aber ab und zu gab es auch längere Passagen, die wir im Boot auf der Weil zurücklegten ohne nennenswerte Hindernisse, das genossen wir dann ausgiebig. Kurz vor unserem Ziel in Audenschmiede holte der Sturm uns dann ein. Hatte es bislang im Wald nur verdächtig laut gefaucht und geheult – so kamen zunehmend Zweige nach unten und einmal krachte es fürchterlich – die von der 2. Gruppe erzählten nachher, wie hinter Horst ein Baum in den Fluss einschlug… Bei einem Zwangsausstieg vor einer zu niedrigen Brücke waren wir uns einig: wegen des Sturms brachen wir die Fahrt ab. Wir zogen die Boote auf eine Wiese und schnell waren die Autos geholt.
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 02. März 2010 um 07:34 Uhr |





