Wildalpen (Salzatal) – Steiermark – AustriaWappen von Wildalpen

 

 Unsere buntgemischte Paddlergruppe machte sich im Sommer auf zu neuen Ufern. Ziel war in diesem Jahr ein den meisten noch unbekanntes Fleckchen auf der Landkarte Namens „Wildalpen“ (500 Einwohner, 1 Schützenverein, 1 Tante-Emma-Laden!) an der steierischen Salza.

 

 

 

Die Salza ist der längste (55 km) unverbaute, ganzjährig befahrbare Fluss Mitteleuropas und bietet verschiedene Schwierigkeitsgrade an. Die ideale Möglichkeit also, den Wildwassersport auszuüben - egal ob Anfänger oder Profi! 

 

 

Die an sonnigen Tagen smaragdgrün schimmernde Salza fließt mitten durch den kleinen Ort Wildalpen. Umgeben von einer beeindruckend, urigen Landschaft. Hier ist die Natur noch tonangebend. Und vielleicht gerade deswegen finden dort Paddler und Campingfreunde ihr persönliches Paradies. 

 

Unser Campingplatz der Naturfreunde lag direkt an der berühmten „HelliWelli“.

 

https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xaf1/v/t1.0-9/215234_331429550318273_746283693_n.jpg?oh=58808ab66522600c6bd05196e82c2485&oe=54EADB0C&__gda__=1424766173_1857b0ccd7736a4b588000a610d53df4

 

 Für viele von uns der überhaupt wichtigste Grund für diese Reise.

 

Wir brauchten also nur unsere Zelte aufzuschlagen und Boote abzuladen. Und sofort sprangen die ersten wagemutigen Freestyler in die eisige Welle und versuchten sich an Loops, Cartwheels und an komplexeren Moves wie dem Space Godzilla und dem Mc Nasty.

 

Der Hunger ließ da natürlich nicht lange auf sich warten. Grüppchen für Grüppchen wurde in und vor Zeltküchen geschnippelt und gebrodelt was der ein oder andere Hexenkessel gutmütig verarbeitete. Wunderbare Gerüche waren da aus sämtlichen Ecken des Paddlerlagers zu vernehmen. Die kulinarischen Köstlichkeiten wurden teilweise untereinander ausgetauscht und ergänzt und entwickelten sich somit im Nu zu einem vielfältigen Buffet auf kleinstem Raum.

 

Gut genährt und frisch geduscht wurde es gegen Abend immer ruhiger und besinnlicher im Camp. Sanfte Gitarrenklänge an lodernden Lagerfeuern am Strand zum ewigen Gurgeln der niemals müde werdenden Salza…….

 

Nach einer abenteuerlichen und kräfteverschleißenden Woche mit Sonne, Regen und Nebel im Wechsel waren alle für uns interessanten Streckenabschnitte der Salza ausgiebig erkundet worden.

Zu verzeichnen gab es:

  • Einige Kenterungen, die anschließend mit Cocktails aus den entsprechenden, zuvor im Einsatz gewesenen Neo-Schuhen belohnt wurden

  • Ein nach vier Tagen schwimmendes Zelt und dem dazugehörigen Wasserbett

  • Fünf Kilogramm nasse Nudeln, die mühevoll getrocknet wurden

  • Ein gefühltes Kilogramm Engelshaar, das nach einem Radikalschnitt mit der Küchenschere nun ewig in der Steiermark verweilen muss und

  • Zwei, per Arm-Muskelkraft gesteuerte Fortbewegungsmittel eines Bootes, die nach zu intensivem Krafteinsatz in den Paddelhimmel geschickt werden mussten. 

 

Fazit: Ein gelungener Paddelurlaub mit Tendenz zum Wiederholen!

 

Trixi

 


 

2016 | Joomla 3.5 Templates by kc-limburg.de.de