aktuelle Neuigkeiten

Fast schon traditionell begab sich am vergangenen Wochenende auch dieses Jahr wieder eine illustre Truppe aus Mitgliedern des KCL
und der Hochheimer Paddlerkameraden auf die Wildwasser Übungsstrecke nach Hüningen bei Basel.
Trotz des eher durchwachsenen Wetters und der schon frischen Temperaturen stürzte sich die Gruppe für knapp zwei Tage in die Fluten.
Paddelnd und auch schwimmend wurde so mancher Meter hinter sich gebracht.
Den "Offheimer Jungs" wuchsen während der Tage Schwimmhäute zwischen den Fingern
und so mancher der mitgereisten Kinder, Jugendlichen und auch Erwachsenen erweiterten ihre Erfahrungen und Grenzen in vielerlei Hinsicht.
Beim abendlichen Afterworkklettern in der Kletterwand und auch beim gemeinsamen
Wehrwolfspielen konnten dann andere Muskelgruppen betätigt werden.
Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende.
< Hier gibt es ein paar Impressionen >

Neckarfahrt vom 10.-12.9.2010 mit Horst Frankenfeld

 

Wie schon 2 x in diesem Jahr, als die Limburger Kanu-Wanderfahrergruppe zu einer gemeinsamen Fahrt startete, ging an diesem Wochenende die Sonne pünktlich am Samstag Morgen für uns auf und bescherte uns teils heiße Stunden auf dem Wasser.

 

Los gings in Gruppen verteilt am Freitag Abend und Samstag morgen nach Neckarzimmern. Es gab  leichte Koordinationsschwierigkeiten beim Fahrzeugumsetzen und Zusammentreffen in Hirschhorn durch unbeabsichtigte Verspätungen. Dabei kamen einige Teilnehmer zu unverhoffter Wartezeit, die für eine morgendliche Besichtigung der terrassenförmig gebauten Altstadt sowie der Kirche und des Schlosshotels von Hirschhorn genutzte wurde und zum Start des Wochenendes schon Urlaubstimmung aufkommen ließ.

 

Gemeinsam fuhren wir zum Campingplatz in Neckarzimmern und setzten bei Flusskilometer 65 ein. Vorbei an malerischen Örtchen und viel bewaldetes Gebiet fuhren wir auf dem gemächlich fließenden Neckar, wobei immer wieder die riesige Frachter und Ausflugsschiffe an uns vorbeizogen. Für manche war das Paddeln auf einem Fluss mit Berufsschifffahrt neu. Wir hatten Glück und ein gutes Timing, sodass wir alle Schleusen durchfahren konnten. Nach einer für alle entspannten und genussvollen Fahrt landeten wir 20 km weiter am Spätnachmittag auf dem Zeltplatz des Naturfreundehauses Zwingenberg. Dort saßen wir nach dem schon routinierten Zeltaufbau in gewohnter und vertrauter Weise abends bei Getränken und Lagerfeuer beisammen.

 

Nach einem guten Frühstück, das wir uns im Naturfreundehaus schmecken ließen, ging es weiter. Am zweiten Tag hatten wir uns 17 km bis zum Endpunkt Hirschhorn vorgenommen. Wir konnten schöne Erinnerungsfotos von der Paddelgruppe aber auch von den wunderschönen Burgen, Schlössern und der Landschaft machen.

 

Definitiv gibt es auch diesmal neue interne nur den Teilnehmern bekannte Begebenheiten und Vokabeln ;-)

Nach dem sich Lutschkrokodile und zum Abschluss freigegebene Enten auf dem Neckar rar machten, hatte unser erfahrener Kanute Wahchintonka doch wenigstens seine Präriepferde dabei  - - - was eine in Deutschland neue akustische Erfahrung war...

Und !: der deutsche Ausspruch "Wer kommt denn da angesaust" muss jetzt durch die neue Wortschöpfung "Wer kommt denn da angesört"? ersetzt werden, da ein gleichnamiger kleiner blauer Blitz immer wieder mühelos in seinem Kajak an uns vorbeizog.

 

Zum Schluss ein paar Fotos

 

 

 

(Bericht von Iris Hellberg)

 

 

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden,

hiermit bedanke ich mich auch im Namen des Vorstands der Kanuabteilung für Euer Mitwirken bei unserem Jubiläum und dem Stadtfest 1100 Jahre Limburg.

 

Hier ein Link zu einem Bericht aus der Nassauischen Neuen Presse vom 8.09.2010 (Klick):

 

Überwältigend war der Freitagabend mit seiner Mondscheinfahrt und den vielen Teilnehmern beim Grillen.

Sorglos und rund um die Uhr Feiern war ja angesagt, was mit dem Übernachten auf unserem Gelände,

dem gemeinsamen Frühstück, dem Mittagessen, dem Vergnügen im und am Wasser toll in die Tat umgesetzt wurde.

 

Dank der guten Stärkung am reichhaltigen Kuchenbüffet konnte der offizielle Teil am Samstagabend mit Schwung über unsere "Terasse" gebracht werden.

Im Beisein von Gründungsmitgliedern, dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Rolf Dettmann, dem Ehrenvorsitzenden F.-J. Zeidler, der Vizepräsidentin des HKV Petra Schellhorn und vielen Freunden unserer benachbarten Vereine erlebten wir zwanglose Stunden.

 

Freuen und dankbare Blicke ernteten die Aktiven am Sonntag an der Lahn bei den Kanadier Fahrten von den Besuchern der 1100 Jahrfeier.

Viele Infos  konnte man auf unserem Stand am Neumarkt und am Aktionswasserbecken den Gästen des Tages der Vereine vermitteln.

Dass sich der Einsatz lohnte, zeigt der Inhalt der Spendendosen mit 132,50 Euro. Das Geld wird den Flutopfern in Pakistan gespendet.

 

Nochmals vielen Dank an alle die an der Vorbereitung, der Mitarbeit und Durchführung des Festwochenendes beteiligt waren.

Ebenso für die Spenden fürs Frühstück und Kuchenbüffet, Dank auch an den Runkeler Stegbauer.

 

Für den Abteilungsvorstand

Horst

Hier nun auch endlich Fotos vom Jubliläum und Fotos vom Tag der Vereine

Ferienfahrt nach Slowenien an die Soca

Dagmar, Janis und Gregor Adler, Robin Dauksch, Nicoletta, Rike, Sophie und Tim Kickartz, Detlef Knopp, Stefan Laux und Thomas Zimmermann fuhren am 28. Juli in Limburg los und kamen mehr oder weniger wohlbehalten und müde am 5. August wieder zurück.
Dazwischen gab es lange Autofahrten, heftige Regenfälle und jede Menge Sonnenschein, Spaziergänge und Wanderungen auf einen der Triglav-Gipfel, leckeres Essen, Kaffeefahrten, viele Naturerlebnisse, Schlangen und Fische, Gewitter und Schnee und nicht zuletzt auch Bootfahren auf der Soca und Koritnica.
Hier sind jede Menge Fotos (Klick):

Hier der Bericht von Rike zu ihrer Erstbefahrung auf der Friedhofstrecke…

"Friedhofsstrecke - als ich das Wort das erste Mal hörte, lief mir ein Schauer über den Rücken. Auch die Erklärung, dass der Name nur von dem Friedhof kommt, der am Rande der Strecke liegt, änderte daran nichts. Trotzdem wollte ich natürlich mitfahren. Was sollte schon passieren? Mehr als reinfallen konnte man nicht!


Außerdem hatte ich absolutes Vertrauen in unsere Slowenien-Gruppe. Vor mir fuhr Stefan, der mit sicherem Gespür durch Wind und Wellen führte. Und hinter mir folgten Detlef, Thomas, Janis und Robin (sowie bei anderen Touren Gregor und Nicoletta), bei denen ich mir sicher war, dass sie mich und mein Boot aus dem Wasser fischen würden. Es konnte also nicht allzu viel passieren!Und so fand ich mich plötzlich auf der berüchtigten Friedhofstrecke wieder. Die ersten Minuten saß ich noch mit klopfendem Herzen im Boot und wartete auf tosende Katarakte. Dann wurde ich langsam lockerer. Die Friedhofsstrecke gefiel mir. Zwischendurch kleinere oder größere Schwipp-Schwapps, bei denen die Jungs spielen konnten, dann folgten ruhige Abschnitte, in denen man die Natur genießen konnte. Kristallklares, eisblaues Wasser und weiße, schroffe Felsen auf beiden Seiten: Ein echter Bilderbuchfluss. Genuss pur! Allmählich entspannte ich mich.

Rechts am Ufer winkte Gregor, da drehte sich Stefan plötzlich um und sagte: „O.k., jetzt geht’s los!“ Und ich hatte schon gehofft, es ginge im gleichen Stil weiter…!!! Halbherzig hörte ich Stefans Erklärungen zu und fand mich plötzlich in einer schäumenden Stromschnelle wieder. Man fuhr mittig links in die Wellennase hinein, dann folgte da plötzlich ein Stein und eine gewaltige Welle und noch ein paar Steine… und dann war ich plötzlich durch die erste Stelle durch. Geschafft! Genau in dem Stil ging es weiter. Vor vielen Verblockungen fragte ich mich: „Wie soll man da bitte schön durch kommen?“ Und es war jedes Mal ein strahlendes Hochgefühl, wenn man sich unversehrt hindurch manövriert hatte. Was für ein Vergnügen!

So passierten wir auch den "Detlef-Gedächtnisstein", bei dem ich wieder Herzklopfen bekam, weil ich Schlimmes ahnte. Aber Detlef hatte den Stein netterweise bereits weggefräst, so dass wir ohne Schwierigkeiten hindurch kamen. Es folgte wenig später eine Stelle, an der ein Felsen mitten im Weg lag und man rasant links vorbei fahren musste, um nicht über einen fiesen versteckten Stein zu kratzen. Auf diesem Fluss lernte ich, wie wichtig es ist, selbst wenn man bis zur Nase in der Welle steckt, kräftig zu paddeln. Insbesondere, wenn Stefan "Paddeln!" brüllt, sollte man so richtig Gas geben J.

Dann drehte sich Stefan um und ich erwartete eigentlich neue Instruktionen, doch er sagte nur: "So, wir haben es geschafft! Wir sind am Ende angekommen."

Schade, gerade hatte das Ganze angefangen, mir so richtig Spaß zu machen!

P.S. Mein nächstes Ziel steht auch schon fest: Für das nächste Mal werde ich üben, niemals mehr das Paddel loszulassen und mit der Hand zu stützen. Versprochen!

Von Horst Frankenfeld

Auch wenn es nicht strömmte der Main hat seine Reize. Mit Georg und mir waren wir Limburger wohl etwas schach vertreten, aber aktiv dabei. Leider mußten einige aus unserem Bezirk aus familiären und Gesundheitsgründen absagen, so das wir glaube ich die einzigen aus dem Bezirk Lahn waren. Auch aus Nordhessen war nur eine kleine Abordnung in Bürgel, da dort auch einige das Bett hüten. Unsere Südhessen ( Bezirk Altrhein ) waren in Guntersblum über dem Rhein auf Abwegen.
Aber dafür waren die SportfreundeInnen aus Bürgel um den Rainer Lösel erstklassig drauf und so waren doch an die 50 Boote auf dem Wasser.
Wie immer Freitags Anreise und Samstags eine Tour, die ging von Kleinwelzheim nach Bürgel mit Rast am Schloss Phillipsruh. Als Neuling auf diesem Flussabschnitt war ich überrascht welch schöne Uferpartien der Main und die Ortschaften bieten. Anschließend gab es Kaffeee und Kuchen bis zum abwinken.Am Samstagabend nach dem Grillen mit großartigem Salatbüffet war die Vergabe der Wanderabzeichen sowie der EPP. Diese konnten auf der vorangegangenen Fahrt erworben werden. Hier wurde in lockerer Atmosphäre von einigen Übungsleitern die Abnahme organisiert.
Dazu möchte ich ganz besonders unseren Georg zum Erwerb des EPP beglückwünschen, ebenso wie auch zur Verleihung des goldenen Wanderfahrerabzeichens.
Am Sonntag wurde noch eine Tour vom Gelände der Bürgeler Sportfreunde zum Bootshaus des Frankfurter Kanuvereins angeboten.
Die Umsetzung der Boote und Teilnehmer wurde dankenswerter Weise vom Ausrichter übernommen.
Ein Lob für die ausgezeichnete Bewirtung und die herzliche Aufnahme.
Seitens des HKV wurde für 2011 nach Bad Hersfeld zum 49.
Wanderfahrertreffen eingeladen.

2016 | Joomla 3.5 Templates by kc-limburg.de.de