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Auch 2011 war wieder eine Abordnung des Vereins über Ostern in Südfrankreich an der Ardeche.

Neben dem Paddeln hatten natürlich auch andere Spezialitäten Frankreichs ihren Platz

 

Weitere Fotos gibt es hier zu sehen 

Vieleicht gibt es ja auch noch einen ausführlicheren Bericht

Petrus meinte es gut mit uns am 13. März, zwar keine pralle Sonne, aber durchaus frühlingshafte Temeraturen ließen die Lust unserer Kanuten für die letzte WWW-Tour der Saison 2010/2011 steigen. So fuhren vom Limburger KC 25 Kanuten von Aumenau nach Limburg (zugegeben, 3 stiegen erst in Runkel dazu), und wir holten uns locker den Wanderpokal zurück. Im Bootshaus gab es dann zuerst die obligatorische Erbsensuppe (Danke an Ingrid, Andrea und Horst), danach die Siegerehrung.

Hier ist erst mal die (vom SKC Gießen) http://www.skc-giessen.de geklaute Tabelle, Fotos gibt es sicher auch bald.

Nachdem zwei von drei Fahrten der aktuellen WWW-Fahrtenreihe wegen Hochwasser ausfallen mussten, klappte es diesmal ausnahmsweise.
Der Pegel in Leun war knapp über 2 Meter, die Schleusenkanäle waren fast überhaupt nicht zugefroren, und so reisten 8 FahrerInnen aus Limburg mit Booten nach Weilburg zum Start.

Dort trafen wir die üblichen Verdächtigen aus Herborn, Wieseck, Gießen, Biebrich, Vechta und auch aus Frankenberg.

Gelassen und ruhig paddelten wir nach Villmar - wie üblich unterbrochen von einer Rast in Fürfurt.
Der Winter zeigte, dass er noch längst nicht vorbei ist, in der Pause und am Ziel wurde mir nicht wirklich warm - aber wenigstens regnete es nicht richtig, und auf der Lahn mit dem Boot unterwegs zu sein ist eine feine Sache, man kann plaudern, Gesellschaft genießen oder einfach mal ein Stück allein unterwegs sein und die Ufer in der Winterruhe genießen.

Fotos hier - und der aktuelle Punktestand:


Aktueller Punktestand WWW 20010/2011        
Verein 1. Fahrt 2. Fahrt 3. Fahrt 4. Fahrt 5.Fahrt Summe
PC Wißmar 26  ./. ./.     26
FKC Frankenberger Kanu-Club   ./. ./. 26   26
Frankfurter Kanu Verein 27 ./. ./.     27
Wiesecker Kanu Club 31 ./. ./. 28   59
VSL e.V. Vechta 31 ./. ./. 28   59
SG SKC Gießen/KC Herborn 31 ./. ./. 29   60
SG Biebrich 1904 e.V. 32 ./. ./. 33   65
Kanu-Club Limburg im ESV 34 ./. ./. 33  

67

Sonne und milde Temperatur und dazu ein guter Wasserstand – es juckte, einen Kleinfluss zu befahren.

Am Samstagnachmittag waren es 6 Leute, die fahren wollten,  – Sonntagmorgen waren wir bereits ein Dutzend bei der Römerquelle in Marienfels, unserer Einstiegsstelle. Die Sonne schien und Dirk, Tim und Peter von den Hocheimern waren da, dazu Ralf von den Biebrichern, Thomas Zimmermann, Lukas Mink, Jakob Holstein, Stefan Laux, Horst Frankenfeld, Martin Kröger, Gregor Adler und ich, Detlef Knopp.

Es dauerte einige Zeit, bis die Autos umgesetzt waren – Gelegenheit den Bach in der Nähe in Augenschein zu nehmen und schon mal einen Baumstamm, der quer lag, raus zu ziehen.

Wie sich dann herausstellte, war das nicht der einzige Baum… die Fahrt dauerte bis zur Dämmerung. Zwischendrin musste ich gefühlte 100 mal aus- und wieder einsteigen, weil ich meistens bei den Letzten fuhr, konnte ich allerdings einige male direkt draußen bleiben, wenn nach der nächsten Kurve wieder ein querliegendes Baumding im Bach lag.

Immerhin: es war nicht kalt, die Sonne schien zumindest in den Steileängen des Mühlbachtals, und als wir in Dienethal bei Nassau ankamen, waren trockene Sachen für mich im Auto parat. Horst und Gregor hatten es nicht so einfach – weil das Auto beim Umsetzen sehr nahe Bekanntschaft mit einem Stein geschlossen hatte und mit den Wechselsachen bereits in der Werkstatt war…

Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Fotos gibt es auch. Hier.

 

Noch als ich auf die Gelbachfahrer wartete, rief Horst an und berichtete von der bedrohlichen Hochwasserprognose: in der Nacht zum Sonntag, 9. Januar sollte die Lahn über 6,85 Meter (Pegel Diez) steigen – dann würde sie im neuen Clubhaus und auch im Bootshaus stehen.

Als Stefan und ich dann am Bootshaus eintrafen, waren schon einige Mitglieder (Horst, Rolf, Thomas, Andrea, Johannes, Lukas, Heike und mehr) zu Gange, weitere (Gregor, Sirke, Lars, der Vizepräsident vom ESV und andere) kamen im Lauf des Abends.

Boote wurden von den untersten Bootslagerplätzen hochgelegt, allerlei Material auf Bänke und Tische gestellt und im Lauf des Abends wurden dann die großen Fenster zur Lahn mit Schaltafeln und Isomattenstreifen abgedichtet. Vorsorglich wurden Pumpen bereit gestellt und von der Feuerwehr wussten wir, wo es bei Bedarf Sandsäcke geben würde.

Ich bin bei solchen Gelegenheiten immer erstaunt, wie viel Wissen, Können und Fähigkeiten dann zum Tragen kommen. Manchmal musste ich an Lukas, den Lokomotivführer denken, der seine Emma kalfaterte, damit sie wasserdicht wurde und schwimmen konnte…

Jedenfalls gab es sogar noch Pizza und einen spätabendlichen Imbiß, und die Gewissheit, dass zunächst mal die dringlichsten Arbeiten erledigt waren – bei Bedarf konnten auch die restlichen Fenster und die Türen abgedichtet werden.

Am Morgen waren viele zum Frühstück wieder da, noch mehr kamen und manche wunderten sich über die inzwischen bis in die Einfahrt angewachsene Lahn (Horst hatte vergessen, das Tor zu schließen, so kam Wasser rein und auch ein Schwan).

Ich freute mich über die fröhlich-gelassene Atmosphäre zum Frühstück. Inzwischen war klar, dass der befürchtete Hochwasserstand nicht erreicht werden würde – wir konnten alle entspannt und mit vollem Bauch nach Hause gehen. Boot fahren wollte niemand so recht – bis auf – aber davon kann vielleicht an anderer Stelle erzählt werden….


Fotos von den Dichtungen und dem Morgenfrühstück gibt es auch.

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