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Paddeln gegen Brustkrebs

 

Was im Sommer des letzten Jahres begann, zeigt sich als Erfolgsveranstaltung.

 

Spaß haben und das für einen guten Zweck? Der Kanu-Club Limburg veranstaltet auch in diesem Jahr  wieder mit dem  Brustkrebszentrums St. Vincenz "Paddeln gegen Brustkrebs". Hier geht es um Spaß und Freude. Neues erleben und Neues kennen lernen, überraschende Entdeckungen machen, aktiv sein dabei wieder einmal herzlich lachen und etwas miteinander unternehmen. Zuversicht und eine positive Energie, Fitness, Kräftigung, Muskelaufbau, Entspannung in die Natur, Rückzug, zu sich selbst finden, Selbsterfahrung etc. gehören ebenfalls dazu.

 

Betroffene und Interessierte trainierten regelmäßig. Man muss nicht unbedingt paddeln können. Dabei helfen Trainer. Es werden auch keine Höchstleistungen angestrebt, sondern es wird eine Fitness zusammen mit einem Gemeinschaftserlebnis gefördert.

 

"Snacken mit Snacks", also lustiges Zusammensein und sich mit kleinen selbstgemachten Leckereien verwöhnen, ist ein weiterer Programmpunkt. Dazu gehören Smoothies, Bubble Tea, Prosecco mit Aperol oder Crostinis, Bagels, Holundercrepes, Grillen, Räuchern etc..

 

Man braucht sich nicht mit seiner Krankheit zu verstecken. Gerade Bewegung und damit Paddeln hilft den Heilungsprozess zu beschleunigen und motiviert die Probleme leichter zu überstehen.

 

(Siehe Bilder)

 


Der Kanu-Club Limburg einen neuen Kanu-Kurs für Kinder. Voraussetzung ist, dass die Teilnehmer sicher schwimmen können und möglichst 10 Jahre alt sind. Der Kurs läuft über vier Abende, zum Abschluss wird eine besondere Aktion durchgeführt. Der Kurs kostet 50 Euro für Nicht-Mitglieder, bei Eintritt wird das Geld miit dem Mitgliederbeitrag verrechnet.

Termine sind: 28. August, 14. und 19. September, jeweils 18 Uhr.

Der Ort: Bootshaus des Kanu-Clubs Limburg im ESV, Eschhöfer Weg 2 in Limburg.

Anmeldung und Informationen bei Detlef Knopp, Telefon:  (0 64 31) 2 20 20 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.


Das erste Drachenbootrennen in Limburg war ein Riesenerfolg

 

Im Rahmen der Summer Games fand das erste Drachenboot-Rennen des Kanu-Clubs in Zusammenarbeit mit dem Limburger Club für Wassersport statt. Die Premiere war ein gelungen. Massen an Besuchern strömten an die Lahn. Das Wetter spielte mit und die Stimmung war großartig.
In der Vorwoche konnten die Mannschaften, die die Stadtteile in Limburg zusammenstellten, trainieren. Für die meisten Teilnehmer war es etwas völlig Neues. Viele saßen noch nie in einem Boot. Mit fachkundiger Anleitung wurden sie auf das Spektakel eingeschworen und trainiert. Auch an den Trainigstagen schien die Sonne und man ließ es sich anschließend bei Bier und Grillwürste gut gehen. Die Fachsimpelei schaffte Zusammenhalt und Teamgedanken.  

 

Am Samstag Vormittag begann das Rahmenprogramm des Dachenbootrennens mit Musik, Kinderschminken, Canadierfahrten für Jedermann/frau, Zumba, Vorführungen der Kanujugend etc.. Eine Bühne der Sporthilfe und ihren vielen Aktivitäten unterhielten das Publikum ebenfalls. An Ständen zeigten Gruppen wie "frauenReich" oder "Paddeln gegen Brustkrebs" ihre Aktivitäten. Auch für Kaffee und Kuchen, Drachenwurst und Getränke wurde gesorgt.

 

Die Vorläufe für die Drachenbootregatta begannen mittags. 300m fuhren die Gruppen. Diese 1 ½ Minuten konnten zur Qual werden und alle gaben ihr letztes. Die Zauberformel hieß aber Gleichtakt. Die Schlagleute, der Trommler und das Mitrufen der Mannschaft sollte den Erfolg bringen. Im Finale fuhren dann die Zeitschnellsten gegeneinander. Die Gruppe des "ESV Blau-Weiß", die aus Tänzern, Tennisspielern und Kanuten bestand, gewann sehr knapp vor den Dietkirchenern. Nach ein bischen Frust waren die Dietkirchenern aber wieder gut drauf und freuten sich über den 2. Platz. Auf jeden Fall wollen alle im nächsten Jahr wieder mitmachen. Dann hofft man noch mehr Mannschaften an den Start zu bekommen.
(Siehe Bilder)


Mittlerweile sind alle wieder zu Hause, die Zelte sind fast wieder getrocknet.

 

Ein Bericht kommt sicher auch noch, jetzt hier schon mal die Fotos von der Wildwasserwoche im Karwendel


Merkwürdige Ereignisse in Lofer

Stille und Dunkelheit legen sich nachts über eine einsame Wiese. Ein starker Wolkenbruch verwandelt die Gegend in einen Sumpf.
Am Rande des Feldes versinkt ein verlassener Wohnwagen. Plötzlich fallen Bewegungen in der Dunkelheit auf. Hier und da sind Geräusche wahrzunehmen. Bei genauerem betrachten ist festzustellen, dass es wohl die gefürchteten Paddler sind. Laut Erzählungen sollen die Schlimmsten aus Limburg und Witzenhausen kommen.
Der sonnige Morgen offenbart die missliche Lage. Je später es wird, umso mehr werden es. Der einst verlassene Wohnwagen bekommt Gesellschaft von seinen Artgenossen, vielen kleinen Zelten und einem großen, schwarzen, zeltähnlichen Objekt. Später stellt es sich als mongolische Jurte heraus. Nachmittags bricht die chaotische Truppe zu ihrem ersten Abenteuer auf. Alle kämpfen gemeinsam gegen die arglistigen Verhältnisse, der sich entgegenstellenden Gefahren. Zum Glück gibt es an diesem Tag keine Toten. Nur vereinzelt ein paar Schwimmer, die es schöner finden ihr Boot zu begleiten. Durch das Erlebte wird die Gruppe der Wilden besänftigt.
Einige Handzahme trauen sich die Gitarrensaiten anzuschlagen und sogar Töne von sich zu geben. Jedoch sticht die räuberische Art der Limburger hervor. Sie fressen den Witzenhäusern sprichwörtlich die Haare vom Kopf. Einer von Ihnen wird sogar zur neuen Biotonne gekürt.
Nach den Unruhen der Nacht und einigen Sonnenstunden sind die ersten Paddler wieder zu entdecken. Ein scheinbar neues Mitglied ist gut an seinen bunten Streifen zu erkennen. Jedoch kann es leider die Eskapaden  auf der Tiroler Ache nicht miterleben. Dafür müssen andere die grausamen Kitzelattacken ihrer Nachbarn kennenlernen.
Selbst die blutigsten Anfänger lassen sich nicht von den verführerischen Pilzen in die Irre führen. In der Mittagspause wird eine Übung für den Kampf gegen unerwartete Notlagen nach unzähligen Versuchen doch noch bewältigt. Das zeigt, auch in einer chaotischen Truppe wird Organisation benötigt. Nach den Anstrengungen des Tages überfallen alle unversehrt die Eisdiele. Zurück im Lager beginnen die Vorbereitungen für den allabendlichen Fraß. Nachdem die meisten hungrigen Mäuler gestopft sind, lässt sich die Mülltonne mit seinen Kumpanen wieder blicken. Sie stellt ihren neusten Begleiter vor. Das Drogentier!!! Es bevorzugt auf Köpfen getragen zu werden und bewahrt die Drogen in seinem Bauch auf. Im Laufe des Abends stellt es sich als ruhigen Begleiter heraus und wird immer beliebter. Die Zähmung der wilden Meute wird immer erfolgreicher. Bemerkbar macht sich dies auch durch die Anziehungskraft der Jurte. Sie nimmt immer mehr Schäfchen unter ihrem Dach auf. Der Samstag wird von einer grausigen Tatsache überschattet. Vor der Nacht ahnt noch niemand was geschehen wird.
Die ersten Sonnenstrahlen erwecken die noch Lebenden aus ihrem Tiefschlaf. Eine hitzige Diskussion entfacht um das heutige Wagnis während der Etappe. Aufgrund von unterschiedlichen Kampferfahrungen teilt sich die Meute in leicht zu bändigende Parteien und es werden drei verschiedene Abschnitte bezwungen. Einige Todesmutige befahren sogar die Teufelsschlucht, präsentieren ungewollte Stunts und durchkreuzen den Plan des Todes. Von nun an sind sie die Helden der „Gute-Nacht-Geschichten“. Die Zurückgebliebenen sind ohne das kühle Nass trostlos und starten eine erbarmungslose Wasserschlacht, die keinen trocken lässt. Der Abend klingt mit Erzählungen über unterhaltsame Erlebnisse der Biotonne aus. Sie plaudert aus dem Nähkästchen über ihre Jugend, die eigentlich erst beginnen sollte.

Nach dem Aufwachen ist die Erschöpfung der vergangenen Abenteuer deutlich an der ruhig gewordenen Gruppe zu erkennen. Unter anderem ist auch das beunruhigende Ereignis des Verschwindens einiger Gruppenmitglieder dafür verantwortlich. Einige Übereifrige fahren noch einen kurzen Abschnitt bis zur Wiese, welche bald wieder einsam sein wird. Dennoch bleibt das Gebiet nicht ohne weiteres verschont. Seien es andere naturverbundene Völker, Paddler oder WIR!!!!!!!!!

Und hier noch Fotis von Henry & Holger

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