Merkwürdige Ereignisse in Lofer

Stille und Dunkelheit legen sich nachts über eine einsame Wiese. Ein starker Wolkenbruch verwandelt die Gegend in einen Sumpf.
Am Rande des Feldes versinkt ein verlassener Wohnwagen. Plötzlich fallen Bewegungen in der Dunkelheit auf. Hier und da sind Geräusche wahrzunehmen. Bei genauerem betrachten ist festzustellen, dass es wohl die gefürchteten Paddler sind. Laut Erzählungen sollen die Schlimmsten aus Limburg und Witzenhausen kommen.
Der sonnige Morgen offenbart die missliche Lage. Je später es wird, umso mehr werden es. Der einst verlassene Wohnwagen bekommt Gesellschaft von seinen Artgenossen, vielen kleinen Zelten und einem großen, schwarzen, zeltähnlichen Objekt. Später stellt es sich als mongolische Jurte heraus. Nachmittags bricht die chaotische Truppe zu ihrem ersten Abenteuer auf. Alle kämpfen gemeinsam gegen die arglistigen Verhältnisse, der sich entgegenstellenden Gefahren. Zum Glück gibt es an diesem Tag keine Toten. Nur vereinzelt ein paar Schwimmer, die es schöner finden ihr Boot zu begleiten. Durch das Erlebte wird die Gruppe der Wilden besänftigt.
Einige Handzahme trauen sich die Gitarrensaiten anzuschlagen und sogar Töne von sich zu geben. Jedoch sticht die räuberische Art der Limburger hervor. Sie fressen den Witzenhäusern sprichwörtlich die Haare vom Kopf. Einer von Ihnen wird sogar zur neuen Biotonne gekürt.
Nach den Unruhen der Nacht und einigen Sonnenstunden sind die ersten Paddler wieder zu entdecken. Ein scheinbar neues Mitglied ist gut an seinen bunten Streifen zu erkennen. Jedoch kann es leider die Eskapaden  auf der Tiroler Ache nicht miterleben. Dafür müssen andere die grausamen Kitzelattacken ihrer Nachbarn kennenlernen.
Selbst die blutigsten Anfänger lassen sich nicht von den verführerischen Pilzen in die Irre führen. In der Mittagspause wird eine Übung für den Kampf gegen unerwartete Notlagen nach unzähligen Versuchen doch noch bewältigt. Das zeigt, auch in einer chaotischen Truppe wird Organisation benötigt. Nach den Anstrengungen des Tages überfallen alle unversehrt die Eisdiele. Zurück im Lager beginnen die Vorbereitungen für den allabendlichen Fraß. Nachdem die meisten hungrigen Mäuler gestopft sind, lässt sich die Mülltonne mit seinen Kumpanen wieder blicken. Sie stellt ihren neusten Begleiter vor. Das Drogentier!!! Es bevorzugt auf Köpfen getragen zu werden und bewahrt die Drogen in seinem Bauch auf. Im Laufe des Abends stellt es sich als ruhigen Begleiter heraus und wird immer beliebter. Die Zähmung der wilden Meute wird immer erfolgreicher. Bemerkbar macht sich dies auch durch die Anziehungskraft der Jurte. Sie nimmt immer mehr Schäfchen unter ihrem Dach auf. Der Samstag wird von einer grausigen Tatsache überschattet. Vor der Nacht ahnt noch niemand was geschehen wird.
Die ersten Sonnenstrahlen erwecken die noch Lebenden aus ihrem Tiefschlaf. Eine hitzige Diskussion entfacht um das heutige Wagnis während der Etappe. Aufgrund von unterschiedlichen Kampferfahrungen teilt sich die Meute in leicht zu bändigende Parteien und es werden drei verschiedene Abschnitte bezwungen. Einige Todesmutige befahren sogar die Teufelsschlucht, präsentieren ungewollte Stunts und durchkreuzen den Plan des Todes. Von nun an sind sie die Helden der „Gute-Nacht-Geschichten“. Die Zurückgebliebenen sind ohne das kühle Nass trostlos und starten eine erbarmungslose Wasserschlacht, die keinen trocken lässt. Der Abend klingt mit Erzählungen über unterhaltsame Erlebnisse der Biotonne aus. Sie plaudert aus dem Nähkästchen über ihre Jugend, die eigentlich erst beginnen sollte.

Nach dem Aufwachen ist die Erschöpfung der vergangenen Abenteuer deutlich an der ruhig gewordenen Gruppe zu erkennen. Unter anderem ist auch das beunruhigende Ereignis des Verschwindens einiger Gruppenmitglieder dafür verantwortlich. Einige Übereifrige fahren noch einen kurzen Abschnitt bis zur Wiese, welche bald wieder einsam sein wird. Dennoch bleibt das Gebiet nicht ohne weiteres verschont. Seien es andere naturverbundene Völker, Paddler oder WIR!!!!!!!!!

Und hier noch Fotis von Henry & Holger

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