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"Sagen Sie mal, ist das nicht ziemlich kalt auf dem Wasser?" waren die besorgten Worte einer Zuschauerin, bevor wir bei -2 Grad Celsius Aussentemperatur in Romkerhalle die Rutschpartie in die Oker begannen. Zuvor hatten wir schon zwei Holländer beobachtet, die nur mit Mühe ihre gefrorenen Spritzdecken auf die Boote bekamen.

Aber schon nach wenigen Metern hatte uns die Oker in ihren Bann gezogen. Das Wasser erzeugte Nebelschwaden im Gegenlicht und als dann die neblige Helene kam, da war jedem schnell klar, warum die Kernstellen der Oker so märchenhafte Namen haben. Am wilden Wilfried, Elefanten, Kakaowalze und Slalom 8 gab es eine Fülle von Kehrwassern, Wellen und Walzen zum Spielen.
Im Hexenritt kam dann endgültig die Sonne ins enge Okertal und forderte so manche Wiederholung bis in die Geisterbahn.

Leider mussten Thomas und Gregor uns schon am Samstag Mittag verlassen und konnten nicht mit zur Kletterpartie an Kästeklippen und Mausefalle.  Da wunderten sich Henry, Stefan, Thomas, Fabian, Janis und Robin doch ein wenig, wie diese riesigen Steine so mitten in den Wald geraten sind und nicht umfallen. Auch hier war uns die Sonne hold und bescherte herrliche Aussichten bis ins Harzvorland, während Elke und Holger Goslar einen Besuch abstatteten.

So kamen die großen Portionen abends in der Clausthaler Pizzeria nur Recht.

Am nächsten Tag waren die Aussentemperaturen deutlich auf -1°C geklettert, dafür waren die Neos aber noch feucht vom Vortag, und in den Booten fanden sich beim Einstieg die einen oder andern Eiszapfen. Zusammen mit den Witzenhäusern Hajo, Joschi und Carsten kam jedoch wieder schnell der Spaß auf der Oker auf. Und so wurde für manchen der Hahn ein wenig zu früh abgedreht.

Nach einem ausgiebigen Parkplatzpicknick bei ahler Wurscht, Kaffee und Kuchen satt hieß es dann leider, vom Okertal und den Mitfahrern Abschied zu nehmen.

Fotos hier