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Von Horst Frankenfeld
Unsere Touren waren von sinkenden Wasserständen geprägt.

Ostersonntag:
Mit der geplanten Tour zum Holzbach, Karls Wunschfluss, wurde wegen des ausgebliebenen Regens eine Fahrt auf der unteren Wied von Neustadt nach Waldbreitbach.
Mit Heike, Karl Voss, Alexander und mir waren wir eine kompakte Truppe, die mit Wind, Graupeln und Regen den Ostersonntag auf der Wied verbrachten.

Auch hier hatte der letzte Orkan seine Spuren in Form von umgestürten Bäumen hinterlassen, die uns aber nicht behinderten. Wir waren faßt die einzigen an diesem Tag auf dem Fluss, nur einen Paddler konnten wir beim Autoumsetzten entdecken, obwohl die Wied in früheren Jahren mehr Sportfreunde anzog.

Vielleicht sind die ja alle über Ostern an der Ardeche ? Das Wehr in Waldbreitbach hat nach einem Umbau nun einen ordentlichen Rücklauf, der bei höherem Wasserstand kritisch werden kann.Den Abschuß machten wir bei Kaffee und Torte in der Gaststätte am unteren Wehr in Waldbreitbach, dem passend zum Osterfest eine Weihnachtsgrippenausstellung angeschlossen. ist.

Der Ostermontag.
Die Pegelstände waren weiter auf dem Rückzug oder hielten sich tapfer.
Da Manuel mal etwas Aufregenderes erleben sollte als den Elbbach oder die Wied, entschieden wir uns für den Gelbach, der noch fahrbar war, wie meine Aufzeichnungen im Fahrtenbuch ergaben. Da auch Dirk und sein Sohn Tim nach den Skiferien in der vorösterlichen Woche wieder Lust aufs Bootfahren hatten, nutzten wir vielleicht zum letzten mal in diesem Frühjahr die Chance den Gelbach zu fahren. Der Pegel versprach eine gemütliche Tour, die von Kirchähr bis in die Lahn führen sollte.

Sie führte auch, volle 4 Stunden für um die elf Kilometer, über viele umgefallene Bäume. So 12 mal waren wir wohl mit Umtragen beschäftigt, hatten aber zwischendrinn viel Spaß bei den spritzigen Passagen, wo ich den Anderen vorschwärmte, was hier es bei 70 cm mehr Wasser los ist. Für den kleinen Tim war es die erste Tour mit Tortur, also vielem Umtragen. Er hat sich redlich seine Müsliriegel verdient und wir Erwachsenen haben ihm natürlich beim Tragen geholfen. Der kleine Mann fährt spitze, trifft jedes Kehrwasser und hört aufs Wort. Ansonsten hätte er auch Mathe und Deutsch pauken müssen, wie sein Papa sagte.
Unser Manuel kommte sich auf der Fahrt schon einmal als Tourenleiter üben und hat dies auch vorzüglich gemacht. So darf er beruhigt die Prüfung zum Übungsleiter auf sich zukommen lassen wozu ich Janis und ihm viel Erfolg wünsche.