Horst hatte am Wochenende gleich zu zwei Fahrten eingeladen – aber am Samstag hatte ich keine Zeit, um mit ihm, Manuel und Gregor auf dem Elbbach zu fahren.

Aber Nister, mein Lieblingsfluss in überschaubarer Nähe, das reizte mich.

Dann am Sonntag, als Heike Rühmer, Thomas, Johannes und Lukas Mink, Jakob Holstein, Janis Adler, Karl Voss, Eberhard Schütz, Manuel Wehnert, Horst Frankenfeld und ich uns beim Bootshaus trafen, stand fest, dass die Nister nicht genug Wasser hat. Horst schlug vor, auf der Wied zu fahren, oberhalb der „Hausstrecke“, von der Holzbachmündung bis nach Neustadt.

Eigentlich war viel Regen vorhergesagt, aber wir hatten eher Glück mit dem Wetter. Am Ziel schien sogar zeitweise die Sonne.

Und der Fluss? Kein Wildwasser und auch kein „richtiger“ Kleinfluss, keine Bäume als unüberwindbares Hindernis, also auch keine Landgänge durch Matsch. Die Wied strömt – nicht schnell, aber beständig, durch kleine Wäldchen und Dörfer, viele Weidenkätzchen waren zu sehen und zeigten eine Vorahnung vom Frühling.

Dafür hatten die Jungs natürlich keinen Blick. Die versuchten eher ihre Kunststückchen in den viel zu kurzen Wanderbooten, sie surften auf kleinsten Wellchen, versenkten Bootsheck oder –spitze, bei jeder kleinen Stufe gab es Gedrängel in den Wellchen.

Manuel fand einen Fußball, Johannes einen Straßenleitpfosten, beides wurde liebevoll kilometerweit mitgenommen.

Und nicht zuletzt wurde gute Laune getankt, von Döttesfeld bis nach Neustadt in die Betonumkleide.

Fotos hier (klick):

 

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