Petrus machte eine Punktlandung!
von Horst Frankenfeld

Nachdem meine Mail mit der Einladung zu Kleinflussfahrten zum Wochenende am Donnerstag einige zum Schmunzeln angeregt hatte, ging es plötzlich doch und es gab Wasser in Fülle.
Am Samstag war mit die Nister ein liebgewordener Kleinflussklassiger angesagt. Mit Heike, unserem Freund Karl Voss aus Hattersheim und Dirk und Tim  ebenfalls vom Main, ging es auf die Flusstrecke von der Abtei Marienstatt nach Ehrlich.

Dank dem nächtlichen Regen und dem restlichen schmelzenden Schnee in den Hochlagen des Westerwaldes hatten wir einen Pegel von 67 cm in Heimborn. Während der Fahrt konnten wir sogar die Sonne genießen; der Regen wartete, bis wir wieder im Auto saßen. Wären da nicht die vom Orkan umgeworfenen Bäume gewesen, es wäre wie immer, nicht gerade Langweilig zugegangen, aber so lauerte doch der Kenterkönigmacher hinter einer Biegung.
Nun Kehrwasserfahren konnte dank diesem Wasserstand ausgiebig geübt werden, hier gab es nix zu kühren in Sachen Kenterkönig oder Königin.
Aber das Ein- und Aussteigen,  da gab es ein Boot ohne Insasse und ein Boot, das den Insassen beim Aussteigen am hohen Ufer hinauswarf, aber nicht aufs Land!

Fotos von der Fahrt auf der Nister hier (klick)!

Aber Spaß hat es gemacht bei zweistelligen Temperaturen, und kein Wind wehte. Das macht Lust auf mehr, mindestens bei mir, und so ging es noch mal schnell nach Herborn ins Wellenbad, mit tollem Wellengang. Nachher wurden wir von den Herborner Sportfreunden noch mit Essen verwöhnt und mit Pokalen überhäuft, aber da war ja der Holger und der Jakob, der Jurek und der Lukas im Spiel.
So nebenbei, die Antje von den Herborner möchte auch mal mit auf unsere Kleinflusstouren, wo wir so gut mit dem Petrus können.
Dass wir sie beim Wort nahmen und für den Sonntag gleich mitnehmen wollten, ging leider aus Zeitgründen bei Ihr nicht.

Der Elbbach am Sonntag:

Dass man auch nach dem Gottesdienstbesuch mit anschließendem Fastenessen noch jede Menge Pilze und Strudel bewältigen kann, bewiesen Lukas, Alexander, Martin und ich. Wir waren platt, der Elbbach hatte einen Pegel von einem Meter und war kaffeebraun, da war in der Nacht etliches an Regen gefallen. Der Start in Niederzeuzheim, wo das Wasser auf der Wiese stand, versprach eine spritzige Fahrt. Viele Baumstämme konnten mit Boofen überwunden werden. Lediglich eine Baumversperrung und ein unfahrbares Wehr wegen Rücklauf, sowie die obligatotische Umtrage in Hadamar, ließ uns mal aussteigen. Sogar der Regen fiel nicht auf und drückte schon gar nicht aufs Gemüt. .
Die rauhe Rampe in Elz mußte zweimal herhalten und auch die "Lukaswelle" in Elz  deckte uns über beide Ohren zu.
Toll dass man auch noch mittags um 13 Uhr 30 starten kann und seinen Spaß hat.
Fotos vom Elbbach hier (klick)

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