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5. - 7. Oktober, Fahrt nach Hüningen

Text von Detlef, Fotos von Alexander, Detlef und Thomas hier

"Einfach gut."  Meint Jurek im Tagebuch. "Freue mich schon aufs nächste Jahr."
Mitgefahren waren:
Martin, Eva, Lisa, Martin, Janis, Jurek, Johannes, Manuel, Horst, Thomas, Rolf, Detlef, Alexander, Patrik, Mirko und Torsten und Eike.

Ende der Ferien in Hessen, Notfahrplan der Deutschen Bahn – so war dann auch unsere Hinfahrt, obwohl wir (Martin und ich steuerten den Bus mit den 7 Jüngsten) vorsichtshalber auf der linken (französischen) Rheinseite gefahren waren.

100 mal die Frage: „Wie weit ist es noch?“ 5 einhalb Stunden Fahrt...

Aber Horst, Rolf und Thomas waren vorgefahren und erwarteten uns schon im Haus.

Schnell waren die Betten bezogen, die Übungsstrecke (ohne Wasserdruck) besichtigt – und eigentlich stand einer ruhigen Nacht nichts mehr im Wege – bis Rolf und ich als die Letzten, die ins Bett gehen wollten, merkten, dass der Baum, eine alte hohle Trauerweide im Dunkeln Funken sprühte.

Der Baum brannte – und unsere Löschversuche, zuerst mit Wasser, dann mit Feuerlöschern, nutzten nichts – wir alarmierten die Feuerwehr und weckten die Erwachsenen.

Auch die Profis hatten es mit dem Brand nicht leicht – bis spät in die Nacht waren sie mit Leitern und Schläuchen zu Gange.

Wir waren froh, dass Polizei und Feuerwehr wirklich ausgesprochen nett waren und überhaupt nicht mit Vorwürfen oder Verdächtigungen kamen.

Trotzdem war unsere Stimmung tief im Keller...

Am Samstagmorgen kam ein Mann von der Stadt – auch sehr nett, und auch die Angestellten von der Wildwasserstrecke, die wir informiert hatten, machten überhaupt keine Vorwürfe.

Weil der Baum wieder rauchte, musste die Feuerwehr nochmals anrücken, aber da waren wir schon richtig gelassen.

Wir konnten ganz wie geplant aufs Wasser – und dafür waren wir ja den weiten Weg angereist!

Kurz nach Alexander und seinen beiden Neffen kam auch noch die Sonne, und so hatten wir einen richtig schönen Wassertag, wir konnten nach Herzenslust üben, probieren und baden...

Alexander, Thomas und ich fanden sogar noch Zeit Fotos zu machen. Schade, dass die schon zur neuen Saison gehören und nicht am Kenterstiefelabend gezeigt werden – ich werde mal mit Horst reden, vielleicht kann ja mal eine Ausnahme gemacht werden....

Mittags gab es ein Picknick in der Sonne, und dann kam eine 2. Bootfahr- und Baderunde.

Für mich war schön zu erleben, wie die Jüngsten, besonders Jurek, immer mutiger wurden, besonders nach einer Fahrt im Topo-Duo mit Martin, der unermüdlich immer wieder mit neuen Passagieren die Strecke runterfuhr.

Wer noch nicht ganz müde war nach dem Paddeln, der konnte unter der Anleitung von Martin, Lisa und Eva seine letzten Kräfte an der Kletterwand lassen. Erst zum Abendessen kamen die letzten Kletterer ins Haus – müde, aber vollgepackt mit großen und kleinen Erfolgen. Danke Martin!

Auch Rolf sei an dieser Stelle für seine Kochkünste und die Küchenorganisation heftig gedankt. Ob Nudeln mit Hackfleischsoße und Salat oder Schilly con Karre mit Würstchen oder auch die Brotmahlzeiten, alles klappt wie am Schnürchen. Und nicht nur, weil wir wirklich hungrig sind, fallen wir wie die Heuschrecken über die Teller her...

Abends wurden dann diverse Dorfbewohner und Wehrwölfe um die Ecke gebracht – mit den üblichen Verdächtigungen („Rolf ist der Wolf“) – und Horst durfte dieses Jahr länger leben...

 

Vom Sonntag gibt es nicht viel zu erzählen – Wetter und Wasser waren prima und wir übten und probierten mit Lust! Ich selbst merkte, dass ich im Moment keine gute Kondition habe und ich war schon ziemlich früh „schlachkapputt“.

Ein Kompliment an die Gruppe, nach dem Mittagessen ging alles recht flott, unser Haus war schnell aufgeräumt und wir konnten früh losfahren.

Martin und ich entschieden uns für die deutschen Autobahnen und diesmal hatten wir ein besseres Durchkommen – wenn man von unzähligen Pinkelpausen unterwegs absieht. Vielleicht nimmt man über die Haut doch viel Wasser auf...

Recht früh waren wir in Limburg und in der Dunkelheit wurden Bus und Hänger ausgeladen.

 

Ich selbst habe es genossen, dass dieses Jahr unsere Gruppe so klein war – und ich bin wirklich neidisch, dass die Kinder und Jugendlichen jetzt Ferien haben – ich musste mich mit meinem Muskelkater heute morgen zur Arbeit schleppen – aber das ist wieder eine andere Geschichte....

   
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